Warum wir mit KI schreiben – und nicht von ihr
Neulich nach einer Teambesprechung sind wir noch eine Weile zusammengesessen. Die meisten Themen waren abgehakt, aber eine Frage brannte uns unter den Nägeln: Wie gehen wir als Schule eigentlich mit dieser Technologie um, die plötzlich überall mitschreibt?
Einfach ignorieren wollten wir das Thema nicht. Wer seit Jahren auf diesem Blog über Transparenz schreibt, sollte auch bei KI Farbe bekennen. Wir haben im Team diskutiert, mit der Schulleitung ausgetauscht und auch mit Eltern gesprochen, die neugierig nachgefragt hatten. Dabei ist uns ein Unterschied wichtig geworden: Mit KI zu schreiben ist etwas völlig anderes, als sich Texte von ihr schreiben zu lassen.
Was wir nicht tun: Wir setzen keinen Algorithmus auf unseren Blog an, der wöchentlich automatisiert Themen recherchiert und veröffentlicht. Kein Text entsteht ohne eine echte Person, die dahintersteht.

Was wir tun: Wir nutzen KI als Werkzeug – wenn wir nach dem passenden Wort suchen, ein Gedanke feststeckt oder wir eine Studie suchen, die wir aus dem Studium an der PH noch im Kopf haben. Sie unterstützt uns beim Formulieren, aber sie denkt nicht für uns.
Jeder Beitrag entsteht aus unserem echten Schulalltag: aus einer Begegnung mit den Kindern, einem Pausengespräch oder einem Moment im Schulalltag, der jemanden bewegt hat.

Vielleicht ist das für eine Schule selbstverständlich. Aber manchmal lohnt es sich, genau das auszusprechen.